Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hund 15 Jahre und Athrose
Mein Hund wurde im Juni 15 Jahre alt, leider hat er zur Zeit sehr stark Athrose an den hinteren Beinen, auch hört und sieht er kaum noch, desweiteren hat er noch einen Tumor am After, aber es geht ihm trotz dieser Dinge erstaunlich gut. Fange jetzt an auch ihm MMS zu geben, gestern morgen bekam er von mir. Ich habe mir 1Tr. mms plus 1 Tr. Activator (9% Salzsäure) gegeben, davon gab ich ihm 20ml. Heute Morgen gab ich ihm dann extra 1Tr. mms plus 1Tr. Activator, habe dann 60ml Wasser dazu geleert, davon gab ich ihm dann die Hälfte. Heute schläft er schon den ganzen Tag, bei ihm sehr ungewöhnlich, da er die Laufkrankheit hat, das heißt, er läuft oft den halben Tag in der Wohnung rum, aber spaziern gehen will er nicht mehr, auch draussen läuft er nur im Kreis. Leider weiß ich nicht ob das so genügt. Im Buch von J.H. steht, dass man mit pro kg Körpergewicht 1 Tr. geben soll, dann wäre das bei meinem Hund 4 Tr. und dann nur 40ml Wasser? Das traue ich mich nicht, ich dachte wenn ich schon klein anfange, dann sollte mein Hund auch klein anfangen. Möchte mir jemand darüber etwas sagen ? Gruß Mamamia
melina39
28.07.2010, 19:02
Hallo MAmamia,
du machst es mit deinem Hund richtig, klein anfangen, Tiere sind genauso empfindlich wie Mensch also mache dir da keine Gedanken, wenn er bereits gut schlafen kann ist das ein Zeichen dass es seinem Körper gut tut. Du kannst eben langsam erhöhen. Erst wenn du denkst du kannst ihm mehr geben tue es, nicht früher, sonst kann es ihm schlechter gehen.
Ich finde solche Erfahrungen mit Tieren sehr schön. Berichte uns später nach Tagen oder Wochen wie es ihm weiter geht.
Leibe Grüße und alles gute für beide.
Melina
Hallo Mamamia,
ich gebe meiner 10-jährigen Schäferhündin derzeit nur 2 Tropfen MMS pro Tag. Das genügt vollkommen, um ihre allgemeine Fitness zu erhöhen und ihre Hüftprobleme (HD) erheblich zu mildern. Eine Kur möchte ich mit ihr im Augenblick gar nicht machen, da sie ansonsten gesund ist.
Ich würde dir raten, deinem Hund auch erstmal nur ganz wenig zu geben und zu schauen, ob sich was verbessert. Mach lieber erst mal selber deine Kur zu Ende, dann kannst du besser abschätzen, ob dein Hund eine Kur wirklich braucht oder ob es nicht schon mit der kleinen Dosis in Ordnung ist.
Gute Besserung euch beiden,
Max
hallo MaxJoy, hallo melina, danke für euer Feedback, ja ich gehe es sehr langsam an. Ich werde auch weiter berichten. Habe mal wieder Probleme mit den Absätzen, es funktioniert hier gar nichts. Seid mir deshalb nicht böse wenn das alles an einem Stück geschrieben ist, habe schon dem Admin geschrieben, ob er mir helfen kann. lg Mamamia
hallo,
habe meinem Hund heute 2Tr.mms plus 1 Tr. Activator (salzsäure) gegeben.
Jetzt wollte ich mal fragen, wenn ich dieses mische mit etwa 80ml Wasser, dann habe ich ja sehr viel im Glas. Ich kann das aber meinem Hund nicht alles geben, also bekommt er rein theoretisch nicht die ganze Dosis,.Ich verteile das auf 2 Portionen eins für morgens und eins für abends, aber es ist immer noch jede Menge Flüssigkeit vorhanden. Wie macht ihr das? :confused: Neugierig bin. Auch heute war mein Hund relativ ruhig, habe das leise Gefühl, dass sich bei ihm was getan hat, das kann ich von mir leider nicht behaupten.:D
Juchuuu, habe den Fehler gefunden,dass bei mir die Absätze und die Smilys nicht gegangen sind :o
lg Mamamia
melina39
29.07.2010, 21:08
hallo mamamia,
schön das es deinem hund gut geht. du musst ja ihm nicht immer alles geben, ich finde wichtig wenn er etwas trinkt, vielleicht ist es genau richtige dosis.
wir menschen sind etwas komplizierter, deshalb musst du geduld haben, auch wenn du meinst es tut sich nichts bei dir, dann ist es für deinen körper (die dosis die du nimmst) in ordnung und er kann alles gut abbauen.
ich habe auch immer noch nicht die smilys entdeckt, freue mich du hast es geschafft, ich hoffe ich kriege es auch noch hin.
lg
melina
So bekomme ich das MMS in meinen Hund:
Ich habe mir in der Apotheke eine Spritze (20 ml) besorgt. In einem Glas mische ich 2 Tropfen MMS mit 2 Tropfen Salzsäure (9 %), gebe 5 ml Wasser dazu und ziehe alles mit der Spritze auf. Die stecke ich ihr dann seitlich ins Maul und spritze das MMS vorsichtig hinein, so dass sie mit dem Schlucken mitkommt. Meistens brauchen wir 2 - 3 Versuche, bis alles heruntergeschluckt ist. Es sollte genug Wasser zum Nachtrinken bereit stehen.
Obwohl diese Zubereitung sehr sauer ist, mag mein Hund das MMS ganz gerne und erinnert mich sogar daran, wenn es Zeit ist. Ich gebe ihr das MMS nämlich unmittelbar vor dem Spazierengehen, so dass beides für sie nun zusammengehört ;-) . Neuerdings verabreiche ich ihr das MMS sogar mit etwas mehr Wasser direkt aus der Hand, sie schlabbert es problemlos auf.
Ob diese Tricks bei deinem Hund auch funktionieren, musst du ausprobieren. Es ist auf jedenfall geschickt, wenn du die Einnahme mit etwas verbindest, das dein Hund besonders gerne mag, z. B. Spazierengehen oder Streicheleinheiten.
hallo MaxJoy,
also so eine Spritze habe ich auch.
Was mich stutzig macht, das sind nur die 5ml Wasser.
Heute habe ich ihm 3:2 Tr. gegeben, allerdings fülle ich erstmal das Glas halb voll, dann fülle ich die Spritze mit 40 ml Wasser, (für 2mal) der Rest wird fortgeleert also ist da jede Menge Flüssigkeit übrig, das ich ihm aber nicht alles geben kann.
Mein Hund frisst gern Wiener Würstchen, ich höhle ein Endstück aus, spritze 20ml rein, und stecke es ihm ins Maul, das gelingt auf jeden Fall. Vorher gebe ich ihm etwas Trockenfutter, weil danach trinkt er auch gerne und viel. Habe es auch schon anders probiert, ohne Fressen vorher, aber da hat er dann nichts getrunken.
Tja was man nicht alles tut, um einen Erfolg zu haben.:frech:
lg
Mamamia
Hallo Mamamia,
5 ml Wasser auf 2 Tropfen ist in der Tat eine heftige Mischung, dafür ist die Einnahme aber auch in ein paar Sekunden vorüber. Weil mein Hund sehr lebhaft ist, musste ich die Aktion auf Geschwindigkeit trimmen. Wenn dein Hund eher gemütlich ist wird er auch eine größere Wassermenge und eine längere Einnahmeaktion akzeptieren.
Viele Grüße,
Max
Hallo Mamamia,
5 ml Wasser auf 2 Tropfen ist in der Tat eine heftige Mischung, dafür ist die Einnahme aber auch in ein paar Sekunden vorüber. Weil mein Hund sehr lebhaft ist, musste ich die Aktion auf Geschwindigkeit trimmen. Wenn dein Hund eher gemütlich ist wird er auch eine größere Wassermenge und eine längere Einnahmeaktion akzeptieren.
Viele Grüße,
Max
ja in der Tat das dachte ich auch, dass es eine heftige Mischung ist, weil ich es aber selbst an mir langsam einführen will, dachte ich, dass das meinem Hund bestimmt auch gut tut.
Werde jetzt immer weniger Wasser nehmen, aber bei der gleichen Tropfenzahl bleiben, vorerst.
Habe schon das Gefühl, dass es bei ihm wirkt, er geht jetzt fast wieder normal die Treppe runter, vorher hat er immer 3 oder 4 Stufen aufeinmal genommen, natürlich nur mit Leine, sonst wäre er die ganze Treppe runtergepurzelt.
Er hat ja auch noch grauen Star und einen Tumor am Hinterteil, möchte einfach nur, dass es ihm besser geht, bei diesem Alter kann man nie sagen, ob er geheilt wird. Deshalb mache ich mir keine zu grossen Hoffnungen, er soll sich einfach nur wohler fühlen, mit dem was er hat, da ist ihm schon viel geholfen.
lg
Mamamia
Na das mit dem Treppensteigen hört sich ja schon ganz gut an. Gratuliere :)
Ob das Tumorgeschwür am Hintern kleiner wird, muss man sehen. Der graue Star wird höchstwahrscheinlich nicht verschwinden, aber sicher bin ich mir da natürlich auch nicht, Wunder geschehen ja immer wieder ;-) .
Es gibt heutzutage übrigens auch beim Hund die Möglichkeit, die trübe Linse durch eine Silikonlinse zu ersetzen. Ist aber nicht ganz billig, außerdem muss man sich bei hochbetagten Tieren immer abwägen, ob die mit der Operation verbundenen Strapazen nicht zu viel sind.
Hallo,
Im Moment bin ich ganz verzweifelt, denn mein Hund kann sich fast nicht mehr hinlegen.
Ständig läuft er im Kreis, seit ich jetzt MMS gebe, habe ich das Gefühl, dass es sich erst positiv gezeigt hat, aber jetzt sieht es gar nicht mehr so aus.
Habe heute morgen eine Mischung von 4 Tr. MMS und 2 Tr. Salzsäure, habe es dann mit 1/4 Glas Wasser gemischt, die eine Hälfte heute morgen, die andere Hälfte bekommt er heute abend.
Den ganzen Morgen ist er wie im Tremenz rumgerannt, natürlich war ihm dann auch schwindlig.
Dazu bekommt er im Moment noch Schmerztabletten. Wie es aussieht, kommt jetzt der 2. hintere Fuß dazu, der jetzt auch ganz steif ist.
Glaubt ihr, dass das noch was werden könnte?
Oder soll ich MMs absetzten?
Bin ganz ratlos.
lg
Mamamia
melina39
09.08.2010, 12:52
hallo mamamia,
das ist sicher nicht angenehm und macht dich genauso rastlos.
wie lange bekommt dein hund mms? wenn du es im bereits lange gibst, dann braucht er etwas pause, damit sich sein körper erholt,
was sehr sinnvoll ist bzw. hat sich bewährt ist betain HCl, auch bei den tieren hilft es, nicht nur bei uns menschen. es reichen bereits paar tropfen ins wasser und der körper arbeitet ganz anders. sogar das mms kann besser genutzt werden.
und wie sieht es mit antiparaziterär behandlung aus? hat er eine gehabt?
lg
melina
Wenn ich deine erste Mail richtig verstanden habe, sind 4 Tropfen ja schon die Höchstdosis für deinen Hund, relativ zum Gewicht. Ich würde runtergehen auf einen Tropfen höchstens als Dauerdosis, wenn du ihm MMS länger geben willst. Es ist nicht gut, wenn er zu sehr aufgedreht ist, weil er sich dann im Eifer des Gefechts selbst verletzen kann. Außerdem ist die Höchstdosis für deinen Hund genauso anstrengend wie für dich.
Eine andere Ursache könnte das Schmerzmittel sein. Zum einen würde ich es nicht zusammen mit MMS geben, weil keiner weiss, wie die zusammen reagieren. Ich hoffe, du hast ihm kein Mittel für Menschen gegeben? Aspirin, Ibuprofen und Co sind für Hunde giftig.
hallo @ Melina,
hallo @ MaxJoy
er hat erst vor 3 Monaten eine Wurmkur bekommen, dieses betain HCI kenne ich nicht.
MMS bekommt er seit genau 27.7.10 zuerst 2 Tage lang 1 Tr. dann 2 Tr. und ab dem 5.8. bekommt er 3 Tr. aber jeweils immer diese Tropfen auf zweimal am Tag verteilt, mit viel Wasser.
Gestern habe ich bei ihm ausgesetzt,schon deshalb weil ich ihm diese Schmerztabletten erhöht habe, allerdings vom Tierarzt verordnet, extra für Athrose.
Vielleicht habe ich ja diesen Fehler begangen dass ich gestern MMS ausgesetzt habe, und dafür heute gleich auf 4 Tr. gegangen bin, und nicht soviel Wasser genommen habe.
Werde ihm heute abend keine MMS geben, und morgen wieder klein anfangen.
Die Schmerztabletten bekommt er in einem großen Abstand zu MMS.
Darauf habe ich schon geachtet.
Jedenfalls vielen Dank für Eure Antworten
liebe Grüsse
Mamamia
PS. Habe vergessen zu erwähnen, dass er schon vor MMS sich im Kreise gedreht hat, weil er sich durch seine steifen Hinterbeine kaum noch richtig runterlegen kann.
Wie stark du MMS verdünnst spielt keine Rolle, es macht nur die Einnahme angenehmer. Was zählt ist am Ende nur die Tropfenzahl pro Tag.
Noch ein Tipp, wenn du deinem Hund eine Extraportion Vitamine verpassen willst: Ein rohes Ei vermischt mit Quark oder Yoghurt kommt bei Hunden super an und ist sehr vitaminreich :)
Wie stark du MMS verdünnst spielt keine Rolle, es macht nur die Einnahme angenehmer. Was zählt ist am Ende nur die Tropfenzahl pro Tag.
Noch ein Tipp, wenn du deinem Hund eine Extraportion Vitamine verpassen willst: Ein rohes Ei vermischt mit Quark oder Yoghurt kommt bei Hunden super an und ist sehr vitaminreich :)
He MaxJoy,
das ist mal ein guter Tip, werde ihm morgen gleich geben. :essen:
danke sehr
Guten Morgen,
möchte mal wieder von meinem Hund berichten.
Gebe ihm jetzt nur noch 1 Tr. und das abends vor dem Schlafen.
Leider muss ich sagen, dass es ihm nicht so gut geht.
Allerdings habe ich festgestellt, dass er jetzt fast wieder normal pinkeln kann. Vorher musste er jede halbe Stunde, besonders abends nach dem fressen raus, und er konnte nur einmal pinkeln, jetzt kann er wieder öfters pinkeln wenn ich mit ihm draußen bin.
Sein Allgemeinzustand hat sich aber nicht verändert. Er läuft immer noch im Kreis, kann auch mit seinem Tumor am Hintern zu tun haben, da jammert er immer ein bischen. Wenn er dann liegt ist Ruhe.
Es ist schon nervig, für ihn und für mich, ob da mms noch was ausrichten kann weiß ich nicht. Es ist einfach schwierig.
lg
Mmamia
vorsicht bei quark und yoghurt, verursacht bei vielen hunden wegen der lactose durchfall.
mms wird bei arthrose wenig nutzen haben, da arthritis eine abnutzungserscheinung der gelenke ist.
mms bekämft viren, bakterien, pilze.
bei arthrose müssen die gelenke regeneriert werden. mit welchen mitteln das geht kann jeder apotheker sagen. meist sind es vitamine und/oder mineralien.
Liebe Mimmi, ich bitte Dich zum letzten Mal, hier keine Falschaussagen im Forum zu posten!!!
Mit freundlichen Grüßen
Kosima
begriffserklärung arthrose
Der Begriff Arthrose bezeichnet einen „Gelenkverschleiß“, der das altersübliche Maß übersteigt.
solche gelenkverschleiße entstehen bei vitamin- und mineralstoffmangel.
natürlich kann man trotzdem mms verabreichen, es kann ja nur nutzen bringen und verstecktes, schlummerndes beseitigen, darum wird nach mms auch immer ein viel besserer allgemeinzustand beim tier beobachtet.
Arthrose, Gelenkabnutzung, Polyarthrose
Im Gegensatz zu Rheuma ist Arthrose eine nicht-entzündliche Gelenkerkrankung, die durch Verschleiß der Gelenke verursacht wird. Die chronische Abnutzungserscheinung des Gelenkknorpels zerstört auf Dauer die gesamte Knorpelschicht der Gelenkoberfläche und dann auch das angrenzende Knochengewebe. Dabei begünstigt mangelhafte Bewegung den Abbau des Knorpels. Durch ausreichende Bewegung kommt frische Gelenkschmiere mit den Knorpelzellen in Kontakt und sorgt so dafür, dass eine reibungslose Bewegung möglich ist. Die Erkrankung befällt mit zunehmendem Alter Gelenke, die zum Beispiel durch Fehlstellung oder einseitige Belastung mechanisch stark beansprucht werden. Am häufigsten tritt der Verschleiß an den Wirbelsäulengelenken auf, gefolgt von Hüft-, Knie- und Schultergelenken. Unter Polyarthose versteht man eine Abnutzung, die gleichzeitig an mehreren Gelenken auftritt. Im Laufe ihres Lebens sind fast alle Menschen mehr oder weniger stark von der Krankheit betroffen, daher ist Arthrose die häufigste Gelenkerkrankung. Man unterscheidet zwischen der ruhenden Form, die nur auf dem Röntgenbild zu erkennen ist und der aktivierten Form von Arthrose, die auch mit Entzündungen am Gelenk einhergehen kann. Man geht bei den Ursachen der Erkrankung auch von erblich bedingter Veranlagung aus. Gelenkverschleiß wird auch durch eine langjährige Überlastung der Gelenke gefördert, zum Beispiel durch Übergewicht oder harte körperliche Arbeit. Neben Fehlstellungen und altersbedingter Abnutzung spielen auch Stoffwechselerkrankungen eine Rolle. Die Erkrankung verläuft meist langsam und lange Zeit unauffällig. Erste Anzeichen sind Spannungsgefühl und Steifigkeit in den Gelenken. Im weiteren Verlauf entwickeln sich Schmerzen, vor allem bei ruckartigen Bewegungen, die mit der Zeit stärker werden. Bei fließenden Bewegungen, zum Beispiel beim Schwimmen oder Radfahren, treten anfänglich häufig keine Schmerzen auf. Bei feuchtem und kaltem Wetter können sich die Beschwerden verstärken. Schmerzen treten später vor allem am Morgen oder zu Beginn einer Belastung auf, daher spricht man auch vom Anlaufschmerz. Neben Anlaufschmerzen sind Einschränkung der Beweglichkeit und Belastungsschmerzen, die in Ruhe nachlassen, typische Symptome. Im weiteren Verlauf der Erkrankung kann sich der Anlaufschmerz zum Dauerschmerz entwickeln. Die Gelenke schwellen an und es kann im schlimmsten Fall zum vollständigen Bewegungsverlust kommen. Wenn die Gelenke öfter überwärmt und gerötet sind, liegt das an dem abgeriebenen Knorpel- oder Knochenmaterial, das Entzündungen hervorruft (Detritussynovitis).
Unterstützende Eigenbehandlung
Besonders wichtig, natürlich auch zur Vorbeugung, ist ausreichende Bewegung. Durch ausreichende Bewegung bleiben Ihre Gelenke beweglich und werden mit Nährstoffen versorgt. Außerdem werden durch die Kräftigung der umgebenden Muskeln die Gelenke stabilisiert. Es gilt auch hier das Motto, “wer rastet der rostet“. Sie sollten aber gelenkschonende Sportarten, wie zum Beispiel Radfahren oder Schwimmen, bevorzugen. Sie sollten auch ungünstige Belastungen und Fehlbelastungen vermeiden, um einer Arthrose vorzubeugen. Bei vorhandenem Übergewicht ist die Gewichtsabnahme besonders wichtig, auch hier ist ausreichende Bewegung eine wichtige Maßnahme. Ständige Überbelastungen und häufige Extrembelastungen sollten vermieden werden. Bei schon entstandener Schädigung von Gelenken sind zum Beispiel Krankengymnastik, Massagen, Fango oder Physiotherapie hilfreich, um die Funktionen der Gelenke zu erhalten. Bei einer aktivierten Arthrose sorgen auch Bädertherapien, Wärmeanwendungen und Elektro- oder Kryotherapie für Linderung. Das Auflegen eines heißen Heublumensacks wirkt entkrampfend und schmerzlindernd und regt außerdem Stoffwechsel und Durchblutung an. Die Beschwerden können auch durch das Einreiben mit ätherischen Ölen, zum Beispiel mit Fichtennadel, Rosmarin, Kampfer und Eukalyptus, die Sie in Ihrer Apotheke erhalten, gelindert werden. In manchen Fällen, zum Beispiel bei der Fingergelenkarthrose können speziell angefertigte Stützschienen helfen, Beschwerden zu lindern. Inzwischen gibt es diese sogar von Goldschmieden. Die Schienen sehen dann mehr aus wie kunstvoller Schmuck und sind mit den von früher üblichen, oft hässlichen Modellen, nicht zu vergleichen.
Behandlung durch Ihren Arzt
Ihr Arzt kann mit Hilfe einer Röntgenuntersuchung Veränderungen am Knochen und Verschmälerungen von Gelenkspalten feststellen. Durch Blutuntersuchungen werden rheumatische Erkrankungen, die ein ähnliches Krankheitsbild zeigen, ausgeschlossen. Eine Heilung der Erkrankung ist nicht möglich, allerdings können die Beschwerden gelindert und das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamt werden. An erster Stelle der Therapie stehen vorbeugende Maßnahmen, die die Gelenke entlasten und die normale Muskelfunktion fördern. Bei Schmerzen wird eine wirkungsvolle medikamentöse Schmerztherapie verordnet. In manchen Fällen sind auch direkte Injektionen in das betroffene Gelenk notwendig. Bei einem akuten, entzündlichen Schub kann eine Kältetherapie und die Ruhigstellung der betroffenen Gelenke eine Verbesserung des Zustandes bewirken. In schweren Fällen, bei einem fortgeschrittenen Gelenkverschleiß, können gelenkerhaltende Operationen oder die Implantation eines Kunstgelenks (Endoprothese) nötig werden.
(http://www.staude.de/medi_themen/index.php?aID=146)
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