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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hat jemand schonmal von "Dermacym" gehört?



Gabi P.
28.02.2012, 08:07
Dies hier habe ich gerade aus einem Neurodermitis-Forum gefischt (ist allerdings von 2007) und finde es interessant wegen seiner Verwandtschaft mit MMS. Es würde mich interessieren, was ihr dazu sagt. Unter dem Namen "Dermacyn" findet man nun schon einige Produkte im Netz:


Dermacyn – Superwasser heilt Wunden (http://www.neurodermitisportal.de/dermacyn-superwasser-heilt-wunden/)


Wasser mit Chlor-Sauerstoff-Verbindungen killt Bakterien, Viren und Pilze auf der Haut, und es lässt Wunden schneller heilen. Das angereicherte Wasser killt Viren, Bakterien und Pilze.

Chemiker in Kalifornien haben ein Heilwasser der besonderen Art entwickelt. Es ist mit Chlor-Sauerstoff angereichert, desinfiziert Wunden und macht sämtlichen Erregern den Garaus, ohne dabei gesundes Gewebe zu schädigen. Außerdem regt die Flüssigkeit die Durchblutung an und beschleunigt die Wundheilung. Als Desinfektionslösung ist die Flüssigkeit in den USA unter dem Namen Dermacyn bereits zugelassen. Die gesundheitliche Wirkung überprüfen derzeit klinische Studien in den USA und Europa.





Erste Ergebnisse machen vor allem Diabetes-Patienten Hoffnung. Aufgrund ihrer Krankheit verheilen Hautverletzungen sehr schlecht. Diese offenen Geschwüre, die Diabetiker oft an den Füßen bekommen, führen im schlimmsten Fall zur Amputation. Mit dem neuen Wundmittel und einem Antibiotikum heilen die Verletzungen im Durchschnitt in 43 Tagen, während sie mit der Standardtherapie 55 Tage benötigen.
Superwasser durchlöchert nur Mikroben, nicht die Haut
Das heilende Wasser entsteht, indem es durch eine mit Salz getränkte Membran gefiltert und unter Strom gesetzt wird. Dabei bilden sich neben den normalen Wasserbestandteilen auch geladene Teilchen aus Chlor und Sauerstoff. Solche Ionen kommen auch in anderen chlorhaltigen Desinfektionsmitteln vor – allerdings in wesentlich höherer Konzentration. Trotzdem tötet das oxidierte Wasser im Labor selbst solche Mikroben ab, denen die stärkeren Mittel nichts anhaben können.
Gleichzeitig verursacht das Mittel keinerlei Schäden an Haut oder Schleimhäuten, wenn es auf eine Wunde aufgetragen wird. Das liegt daran, dass die Chlor-Sauerstoff-Verbindungen eine Zelle vollständig umfließen müssen, um deren Hülle zu durchlöchern und die Zelle abzutöten. Das gelingt nur mit den „freischwebenden“ Erregern. Hautzellen sind dagegen in eine Matrix eingebunden, die sie vor der aggressiven Chlor-Sauerstoff-Wirkung schützt.
Informationen über das vielversprechende Heilwasser haben seine Hersteller auf der Messe „Global Healthcare“ in Monte Carlo vorgestellt.

Quelle: Focus und pap/New Scientist, BBC News

Jake
28.02.2012, 11:38
So wie ich es verstehe ist es also als "akzeptabel" anzusehen, wenn wir Restprodukte per Membran wieder in Hauptbestandteile aufsplitten, statt Hauptbestandteile zu mischen, die Nebenbei in Restprodukte enden?
Sehr fragwürdig. Die Membran wird sicherlich von der Pharma verkauft...

Indem wir Natriumchlorit und Säure mischen, entsteht abhängig von der Säure auch Salz. Es ist also genau anders herum.

Siehe hier: Neues aus gefeu's Chlordioxid-Labor (http://www.mms-selbsthilfe.de/showthread.php?1437-Neues-aus-gefeu-s-Chlordioxid-Labor&p=16711&viewfull=1#post16711)

Eifel
28.02.2012, 12:57
aus der Seite:

http://www.homeopathy.at/mms-miracle-mineral-solution/


Dermacyn und Vetericyn Beides sind identische Produkte von derselben Firma mit demselben Produktonsprinzip hergestellt: leicht gepufferte Salz-Lösung die elektrolysiert wurde, dabei entsteht aus Natriumchlorid das natrium-hypochlorit. Dieses bleibt im Puffer solange stabil bis Säure dazukommt. In Wunden ist saures Milieu, setzt sofort Hypochlorige Säure frei welche alle Bakterien killt

Dermacyn und Vetericyn – ist fast genau dasselbe in verdünnter Form, eine Lösung mit Natrium-Hypochlorit - tw. verdünnt mit Natrium-Chlorid (Kochsalz), sie berufen sich auf die Verwendung von HYPOCHLORISCHER SÄURE – mir ist nicht klar wie ich diese vom Natrium-Hypochlorit trennen kann, da Na-Hypochlorit das Salz der säure darstellt. Vermutlich wird durch alkalischen pH die schwache Säure in der Salzform stabil gehalten, sobald der pH in den sauren bereich geht wird die aktive Säure frei. Ich vermute, dass das Präparat im wesentlichen eine speziell gepufferte MMS-Lösung ist oder dass durch die Produktion per Elektrolyse eine spezielle Stabilität erreicht werden kann