PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : DCA Dichloressigsäure



Ali
10.01.2008, 12:53
Habe etwas neues, interessantes gefunden, was ähnlich wie MMS ist, was hält ihr davon?

Selbstmordbefehl für Krebszellen
Ein besonders kleines Molekül lässt Krebstumoren schrumpfen. Es bewirkt, dass in den entarteten Zellen ein Selbstmordprogramm anspringt

Es ist farblos, geruchlos, vergleichsweise unschädlich, preiswert, und es wirkt offenbar hervorragend gegen Krebs. Dichloressigsäure, kurz DCA, heißt der Wirkstoff, der das Tumorwachstum stoppt. Evangelos Michelakis von der University of Alberta beobachtete im Laborversuch, dass das Minimolekül die Rückbildung unterschiedlicher Tumoren von Lunge, Brust und Gehirn bewirkt.

DCA hat die Fähigkeit, blockierte Mitochondrien in Zellen zu reaktivieren. Mitochondrien sind winzige Kraftwerke im Inneren der Zellen. Seit Jahrzehnten setzen Mediziner den Wirkstoff ein, um Kinder mit einer angeborenen Mitochondrienstörung zu behandeln. Darüber hinaus kann man unter anderem Warzen mit dem Wirkstoff entfernen.

Schon in den 30er-Jahren stellten Forscher fest, dass die Mitochondrienfunktion von Krebszellen gestört ist. Da sie auch eine Schlüsselrolle in dem programmierten Zelltod (Apoptose) spielen, ist das für die Krebszellen von Vorteil: Sie können sich ungehindert vermehren, ohne dass sie irgendwann den Befehl zum zellulären Selbstmord erhalten.


Wiederbelebte Zellkraftwerke

Bislang glaubten die Forscher, dass die Mitochondrien durch den Krebs irreversibel geschädigt werden. Evangelos Michelakis und sein Team konnten das Gegenteil beweisen: Mit Hilfe von DCA gelang es den Forschern, die lahm gelegten Mitochondrien zu reaktivieren. Sobald ihre Funktion normalisiert war, verzögerte sich das Tumorwachstum erheblich. Anders als die meisten anderen Krebsmedikamente hat DCA keinerlei Auswirkungen auf gesundes Gewebe. Da DCA schon seit Jahrzehnten bei anderen Erkrankungen verordnet wird, weiß man, dass es gut verträglich ist. Einem baldigen Test an Krebspatienten steht daher nichts im Wege.

Ein weiterer Vorteil des Wirkstoffs: Weil alle Krebsarten den programmierten Zelltod durch lahm gelegte Mitochondrien umgehen, könnte DCA gegen ganz verschiedene Tumortypen wirken. Außerdem sind die DCA-Moleküle so winzig, dass der Körper sie problemlos aufnimmt und sie beispielsweise auch die Blut-Hirn-Schranke überwinden, um Gehirntumoren zu bekämpfen. Und: Für DCA hält kein Pharmaunternehmen ein Patent, das macht es besonders preisgünstig.

Zu billig für die Forschung?

Die Kehrseite der Medaille ist, dass wenig Interesse daran besteht, teure klinische Tests zu finanzieren, wenn sich ein Medikament später nicht hochpreisig verkaufen lässt. Die Wissenschaftler hoffen nun auf Geldgeber, die die aufwändigen Versuchsreihen bezahlen.

Harald Schweim vom Lehrstuhl für Drug Regulatory Affairs an der Universität Bonn ist die Substanz gut bekannt. „Ein uraltes Molekül“, befindet der Experte für Arzneimittelzulassungen. Seine Wirkung auf sich teilende Zellen sei schon länger bekannt. Zwar gebe es in Deutschland ein Indikationspatentrecht, das bereits bekannten Substanzen mit neuen Wirkungsgebieten einen Patentschutz einräumt – unter anderem, um den Hersteller dafür zu entschädigen, dass er aufwendige klinische Studien bezahlen muss.

Keine Chance auf Patent

Doch über Dichloressigsäure sei dazu schon zu viel bekannt. So findet die Wissenschafts-Suchmaschine „Google Scholar“ zu dem Begriff knapp 5000 Einträge. Ergänzt man die Suche um das englische Wort „cancer“, finden sich immerhin noch über 700 Literaturstellen. „Ich schätze die Chance für ein Indikationspatent daher auf weit unter 50 Prozent“, sagte er im Gespräch mit FOCUS Online.

In den USA gebe es allerdings die Möglichkeit, Studien zu solchen Substanzen mit Hilfe öffentlicher Gelder zu finanzieren, etwa über Fonds aus Steuergeldern, in die zudem ein Teil der Gewinne von Pharmaunternehmen fließe. „In Deutschland haben wir solche Fonds leider noch nicht, auch wenn wir das sehr begrüßen würden“, betonte Harald Schweim.

Anmerkung der Redaktion: Dichloressigsäure bzw. Dichlorazetat (DCA) ist nicht zu verwechseln mit Desoxycholsäure, die ebenfalls unter dem geschützten Handelsnamen DCA vertrieben wird.

Nino
10.01.2008, 13:32
@ Ali

Hört sich gut an. Weißt du auch wo man es bekommen kann? Apotheke?

Ich habe schonmal eine Bericht über ein Krebsforschung in Amerika gelesen, die von einer oder zwei Gemeinden privat finanziert wird. Das Projekt hatte sich ebenfalls so revolutionär bzw. vielversprechend angehört.
Vielleicht reden wir ja von ein und dem selben Projekt. Ich erinner mich leider nichtmehr im Detail daran...es war aber denke ich in einem Bundesstaat, der mit A begann, A..............Alberta vielleicht (wie bei DCA)
Mann weiß es nicht.
Auf jedenfall gibt es da sicherlich das ein oder andere Präparat/Mineral...das zuverlässig hilft, aber durch die Pharmalobby wegen der, auch von dir beschriebenen, Gründen unterdrückt werden. DENN, warum sollte diese Herren/Damen wollen, dass die Menschen gesund werden, dadurch würde man ja die Nachfrage nach seinen Produkte verringern. Man muss, aus deren Sicht,
die Nachfrage nach teuren Behandlungen SCHAFFEN, nicht vernichten. Gesunde Menschen bringen nichts ein.
Aber diese Diskussion könnte man endlos vorsetzen.

In diesem Sinne

Ali
10.01.2008, 13:58
Hallo Nino,

ich habe es auch erst heute zufällig entdeckt, werde mich mal schlau machen, ob und wie es wirkt und ob man es irgendwo kaufen kann.
Da steht ja: "Seit Jahrzehnten setzen Mediziner den Wirkstoff ein, um Kinder mit einer angeborenen Mitochondrienstörung zu behandeln".
D.h. dass es in der Apotheke erhältlich sein muss.
Das Interessante ist, dass es dem MMS ziemlich ähnlich ist und ebenfalls Bakterien abtötet!

Habe noch das hier gefunden:
Dichloressigsäure ist eine stechend riechende Flüssigkeit, die in der chemischen Industrie als Zwischenprodukt bei der Herstellung anderer Chemikalien eingesetzt wird.

Vorkommen
Dichloressigsäure kann in gechlortem Trinkwasser bei Kontakt mit organischer Materie entstehen.[3][4]

Gewinnung und Darstellung
Dichloressigsäure kann aus Trichloressigsäure oder bei der Reaktion von Essigsäure mit Chlor gewonnen werden.

Das bedeutet, dass es bei MMS ebenfalls Dichloressigsäure entstehen kann und vieleicht auch im Körper entsteht, was die Wirksamkeit bei Krebs z.B. ebenfalls untermauert!!

LG Ali

Klaus-k
19.01.2008, 13:12
Das bedeutet, dass es bei MMS ebenfalls Dichloressigsäure entstehen kann und vieleicht auch im Körper entsteht, was die Wirksamkeit bei Krebs z.B. ebenfalls untermauert!!


Das ist ein guter Gedanke.

mmsdoc
19.01.2008, 16:32
Unterlassungserklärung

Klaus-k
19.01.2008, 17:52
Was ist denn reaktives Chlor? Unter reaktiv würde ich gerade ClO² einstufen und nach Humble ist es das Cl was da am stärksten reagiert. Ist natürlich kein "Di"chlor, nämlich zwei Chlor in inem Molekül. Ob die dann aber nicht letztendlich auch zerfallen und ob die Dichlorkomponente nur in diesem Zustand die spezielle Wirkung hat, weiß ich nicht. Man musste die chemische Umgebung wissen und unter welchen Umständen sie gerade dieses Molekül in der Konfiguration zusammenfügt in gegenwart von C und H. Dass eine Essigkomponente im Körper vorhanden ist in bestimmten Phasen von Umwandlungsprozessen, könnte ich mir eventuell vorstellen. Ein Azetat ist ja meines Wissens ein Salz der Essigsäure. Welches Metall ist da mit im Spiel? Natrium? Sodass es in Dichloressigsäure zerfällt? Und was ist die Wechselwirkung, das die Mitochondrien angeregt wird? Mitochondrien sind doch die Energiezellen in der Zelle? Sodass die bei Aktivierung aufgeladen werden oder frei für Aufladung gemacht werden?

mr.alzheimer
19.01.2008, 17:58
hallo zusammen,

registriert euch mal unter
http://www.selbstheilung-online.com/

dort gibt es auch einige interessante dinge über die mitochondrien zu lesen. z.b. hier -> themen -> zellgesundheit und immunsystem...


liebe grüße
markus

mmsdoc
21.01.2008, 11:28
Unterlassungserklärung