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Brandstein
19.06.2009, 11:38
Asbestose

Was genau ist Asbestose?
Dazu gibt es im Internet einige gute Berichte in denen man nachschauen kann.
Nur warum bricht bei einigen Menschen diese Krankheit erst nach 15 oder 20 Jahren aus, zum anderen Fall aber erst garnicht. Bei einigen verkapselt sich sogar diese Asbestfaser und richtet keinen weiteren Schaden an.

Mein Fazit ist, dass sich im menschlichen Organismus je nach Ernährungsweise der Säuregehalt aus dem Normalbereich von pH = 7,3 bis 7,45 entfernt, er liegt dann unterhalb von pH = 7,3.
Man spricht dann von einer Azedose, von einer Übersäurung.
Dies wiederum hat zur Folge dass sich sehr unterschiedliche Krankheiten bilden können, wie zum Beispiel:
Bluthochdruck, Thrombose, Gewebe-, und Gefäßerkrankungen, Herzschwäche, Krebs, Lungentuberkulose und so weiter.
Unter dem Dunkelfeldmikroskop kann man gemäß Prof. Dr. med. Enderlein derartige Erscheinungen sehr deutlich erkennen.
Also, alles Erkrankungen die auf bakterielle Entwicklungen basieren.
Wenn also Asbestose ausbricht, handelt es sich um ein bösartiges Geschwulst das ständig wächst und sich um die Asbestfaser bildet.
Als Folge daraus bildet sich Lungenflüssigkeit in der Lunge, danach zeigt sich Atemnot, Reizhusten und man hustet zähen Auswurf ab. Die Lungenfunktion ist sehr stark eingeschränkt und es findet eine geringere Abatmung von Kohlenstoffdioxid statt, der pH-Wert sinkt weiter ab!
Ein Teufelskreis setzt sich in Bewegung.

Wenn „MMS“ den Bakterien, Viren und Pilzen den Garaus macht, warum soll man dann nicht auch Asbestose damit eindämmen können?
Es dürfte allerdings klar sein, dass man damit keine Asbestfasern ausleiten kann, aber zumindest kann man damit die wuchernden Zellen Einhalt gebieten und damit dürfte der Teufelskreis unterbrochen sein!

Warum sollte man nicht auch bei Asbestose „MMS“ einsetzen können, - hat da jemand eine passende Antwort zu?

L.G. Brandstein

gefeu
20.06.2009, 20:52
Wenn es in Folge einer langjährigen Asbestose zu einer Azidose (Übersäuerung) kommt ist das bereits ein lebensbedrohlicher Zustand, bei dem man schwerlich eine MMS-Behandlung riskieren sollte, weil im Körper keine Kraftreserven zur Verfügung stehen um das auszuhalten. Von der Grundlogik her ist der Gedanke natürlich schon bestechend, alle um die Asbestfasern angesiedelten und festsitzenden Krankheitskeime zu beseitigen, aber es ist wahrscheinlich schon zu spät. Man kann das mit einem Schiff vergleichen, das wegen vieler Lecks bereits im Sinken begriffen ist, da hilft es nichts mehr, wenn es noch gelingt ein paar Löcher zu verstopfen.
Denkbar ist aber wohl eine Hilfe bei Fällen die noch nicht soweit eskaliert sind. Dies auch bei verwandten Krankheitsbildern wie Staublunge und die moderne Art mit den lungengängigen PM10 Stäuben, worüber sich nicht nur Medizin und Presse ausgiebig beschäftigt, sondern auch die Politik schon darauf reagiert hat.
Man glaubt auch mittlerweile den Mechanismus der Schädigung besser zu verstehen zumal auch das Immunsystem mit daran unglücklich beteiligt ist. So sind also die Makrophagen, die ja als Gesundheitspolizei die Aufgabe haben illegale Eindringliche "aufzufressen" (es ist nicht identisch mit dem normalen Verdauungssystem), diejenigen die die lungengängigen Staubteile, Fasern etc. mit in den Körper schleppen. Sie machen keinen Unterschied zwischen totem und lebendem Material, alles was in einer bestimmten Größenordnung ist, wird vereinnahmt. Sie fressen und fressen und überfressen sich, sie sterben dabei und platzen dann. Das nun gehäufte Material wird von den nächsten Makrophagen gefressen usw. kein Wunder, dass sich Klumpen bilden, die dann als Ablagerungen an Blutbahnen sekundär auch Thrombosen bilden. Das alles wieder rein statistisch nur zu wenigen Prozent bei anfälligen Patienten. In vielen Berichten kann man diese Statistik nachlesen mit starker Koinzidenz mit den in der Atemluft auftretenden Staubbelastung und gleichzeitig hohen Ozonwerten, bei bestimmten Wetterlagen usw.
Dass sich innerhalb der Klumpen auch schädliche Erreger und krebserregende Stoffe, Viren finden oder ansiedeln können, kann man sich auch als Nichtmediziner vorstellen. Diese Klumpenansiedlungen sind bei Staublungen eben schon per definitionem dominant in den Alviolen der Lunge und behindern die Sauerstoffaufnahme als auch den Kohlensäureaustausch. Das schon führt zu Übersäuerung durch Kohlensäure. Weil mit diesem enormen Sauerstoffmangel die Zellen unterversorgt sind, werden auch diese übersäuert, ein böser Kreislauf.
Eine starke MMS-Kur müsste die Übersäuerung noch weiter verschlechtern, weil zur Aktivierung ja auch Säure erforderlich ist.
Solche Vorgänge sind ja auch bei weit gesünderen Personen denkbar, wenn man die Dosis zu hoch schraubt, werden viele anaerobe Materialen absterben, was auch zur Übersäuerung des Körpers(zumindest temporär)führen kann. Ich habe dazu leider noch keine Aussage oder Bericht gesehen. Jim H. lässt sich darüber auch nicht aus. Da denke ich mir, wenn da ein Zusammenhang festzustellen ist, wäre eine diesbezügliche Messung des Säurewertes doch eine gute Kontrollmöglichkeit.
Dies erst einmal zur Verdauung.
VG Gerhard

Brandstein
25.10.2011, 17:40
Liebe Forengemeinde,

nun möchte ich dieses Thema etwas abrunden, denn inzwischen ist eine Person die über 30 Jahre mit Asbest gearbeitet hatte, verstorben.

Alles fing ganz plötzlich an, denn einige Tage vorher hatte diese Person noch gearbeitet, er war stets bei guter laune und auch gut bei Kräften!
Doch dann waren von heute auf morgen vier Treppenstufen eine große Belastung. Atemnot zeigte dass hier etwas nicht in Ordnung war.

Ein Arztbesuch und eine anschließend lang andauernde Krankenhausbehandlung zeigte eine Asbestose in rechten Lungenspitze auf.
Mehrfach wurden einige Liter Flüssigkeit aus der Lunge abgesogen. Hier und da leichte Besserung.
Später wurde vom Rücken aus über eine Öffnung die Lunge mittels Endoskop betracht. Eine entnommene Gewebeprobe bestätigte dass es sich hier um Blauasbest handelt!

Da sich inzwischen eine Art von Tumor gebildet hatte, entschloss man sich zu einer Chemo-Behandlung die sich über einige Monate hinzog.
Auch hier war Zeitweise eine erhebliche Besserung eingetreten.

Eine O.P. erwies sich anscheinend als zu Risikoreich!

Doch dann kam es wie aus der Pistole geschossen, Metastasen im rechten Lungenflügel!
Man entschloß sich für eine Entfernung des Lungenflügels und glaubte fest an einen endgültigen Erfolg.
Einige Monate später dann eine neue und erschreckende Botschaft: Metastasen im ganzen Körper !!
Weitere Behandlungsmaßnahmen waren erfolglos und man konnte nur noch den anschließenden Tod verkünden.

Anmerkung: MMS kam ins Spiel, wurde aber nicht genommen. Die Frage ob es geholfen hätte, bleibt leider offen!

Grüße von Brandstein

Kosima
25.10.2011, 19:42
Lieber Brandstein,

weil Du Dir wie immer so viel Mühe gemacht hast, den Krankenverlauf Deines Bekannten so genau und präzise wiederzugeben, werde ich diesen Beitrag nicht löschen (wir sind kein Gesundheits-oder Krebsforum), sondern den Thread nur schließen! Was gefeu damals geschrieben hat, war vor der Zeit mit unserer hier entwickelten Gefeu-Lösung. Aber auch bzgl. der Gefeu-Lösung (in diesem Zusammenhang mit Asbestose) habe ich selbst keine Vorstellung, ob sie hätte helfen können.


Liebe Grüße
Kosima :)